HTC Power to Give: App stellt Rechenleistung des Smartphones der Wissenschaft zur Verfügung

Redaktion 27. Februar 2014 1 Kommentar(e)

Vor kurzer Zeit stand Samsung mit einer ähnlichen Neuerung in den Schlagzeilen einschlägiger Blogs. Eine App nutzt die freie Rechenleistung der Smartphones um bei der Krebsforschung mitzuhelfen. Auch HTC rief nun ein ähnliches Projekt ins Leben.

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Während du schläfst, liegt dein Smartphone wahrscheinlich schön brav am Nachttisch neben deinem Bett, es lädt den Akku und checkt gegebenenfalls auch noch deine E-Mails und dergleichen. Meist läuft das Gerät aber einfach nur im Standby und langweilt sich. Diese Leerlaufzeit kannst du in Zukunft für einen guten Zweck nutzen. Denn genau dies macht die Universität Wien mit dem Projekt PowerSleep in Kooperation mit Samsung.

Doch nicht nur die Uni Wien hat Bedarf an mehr Rechenleistung, auch in Kalifornien benötigt man Unterstützung dieser Art. Deshalb hat die Universität von Kalifornien ein ähnliches Projekt in Kooperation mit HTC auf die Beine gestellt.

Verbund aus Smartphones

Rund eine Million Smartphones können dieselbe Rechenleistung wie ein Supercomputer aufbringen, gibt HTC an. Dass die Benutzung eines Supercomputers eine Menge Geld kostet, liegt auf der Hand. Deshalb entscheidet man sich für die kostengünstigere Variante und versucht die Rechenleistung durch einen Verbund von mobilen Geräten aufzubringen. Durch den Download der App „HTC Power To Give“ stellst du dein Smartphone bzw. dessen Rechenleistung in den Dienst der Wissenschaft.

Sobald sich das Gerät im WLAN befindet und an einer Stromquelle angeschlossen ist, kann die Rechenleistung des Smartphones für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Dabei wird sowohl das Datenvolumen als auch der Akku geschont. Die Anwendung bietet sich vor allem in der Nacht an, da zu dieser Zeit das Smartphone ohnehin inaktiv am Nachtkästchen liegt.

Welches Projekt du mit deiner Rechenleistung unterstützen willst, kannst du auswählen. Eine Gegenleistung für die Zusammenarbeit gibt es nicht, allerdings leistet man damit einen Beitrag zur Wissenschaft und kann mithelfen ein Gegenmittel gegen AIDS oder Krebs zu finden. Das alleine müsste Grund genug sein, die App herunterzuladen und vor dem Schlafen gehen zu starten.

Abschließend hier noch das Video dazu:

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Quelle: Play Store (via: Netzpiloten)

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