Studie: Second Screen-Trend kurbelt TV-Konsum an

Redaktion 21. März 2013 0 Kommentar(e)

Laut einer Analyse des Martforschungsunternehmens Gartner kurbeln Smartphones und Tablets den Konsum von TV-Inhalten an.

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner kurbelt der Trend zum "Second Screen" den TV-Konsum an.

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner kurbelt der Trend zum „Second Screen“ den TV-Konsum an. Foto: Samsung.

Smartphones und Tablets werden als sogenannte „Second Screen“-Geräte oft zusammen mit dem TV verwendet. Benutzerdefinierter Content und interaktiver Apps verändern das Nutzerverhalten von TV-Konsumenten. Laut Gartner eröffnen interaktive Apps neue Möglichkeiten für den Nutzer. Zusätzliche Informationen zur Sendung, Gewinnspiele, und Werbung könnten in Zukunft auf Smartphones und Tablets angezeigt werden. Laut Gartner ermöglicht die steigende Nutzung von Second-Screen-Geräten neue Wege für die Werbung. Werbetreibende könnten die Werbung vom TV verstärkt auf Second-Screen Geräte auslagern. Durch die soziale Komponente gewinnt das Fernseherlebnis einen zusätzlichen Nutzen für die User. Als Nutzer kann man sich beispielsweise zeitgleich mit der Ausstrahlung einer Sendung mit seinen Freunden über den Inhalt der Sendung unterhalten.

„Eine Kombination aus Content-Integration, sozialer Interaktion und speziellen Marketingmaßnahmen wird das soziale TV-Erlebnis ausmachen“,

so Research Director Michael Gartenberg.

Bisherige Anläufe, TV-Geräte mit dem Internet zu kombinieren, hatten nur mäßigen Erfolg. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Focus der Geräte zu wenig auf die Nutzerinteraktion sondern viel mehr auf Informationen der Webseiten der Sender beschränkt war. Mittlerweile hat sich dieser Trend allerdings geändert und neue TV-Geräte ermöglichen das Ausführen von Apps, die dem Nutzer begleitende Inhalte zum TV-Programm liefern. Aber auch der Zugriff auf soziale Netzwerke über das TV-Gerät bzw. über ein Tablet oder ein Smartphone wird in Zukunft das soziale Fernsehen ausmachen.

Quelle: Gartner

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