Statistik: Bedrohung für Android wächst

Redaktion 8. März 2013 0 Kommentar(e)

Die Sicherheit spielt nicht nur zuhause oder am PC eine große Rolle, sondern sollte auch auf den mobilen Geräten gewährleistet sein. Einer Statistik zufolge wächst die Bedrohung für Android allerdings stetig.

Vor einigen Tagen haben wir über die gefährlichen kostenlosen Apps bei Android und iOS berichtet. Eine neue Statistik zeigt wie gefährlich die Android-Malware tatsächlich ist und wie das Ganze im Vergleich zur Konkurrenz aussieht.

Im letzten Quartal 2012 sind 96 gefährliche Android-Apps veröffentlicht worden. Auf der iOS-Plattform sind das allerdings nur 0,7 Prozent. Das zeigt zumindest die Statistik von F-Secure. Symbian konnte einen deutlichen Rückgang verzeichnen, was vermutlich auch an der abnehmenden Verbreitung liegt. Dies ist vermutlich auch der Grund, warum Android so viel gefährlicher ist. Programmierer werden sich wohl kaum auf Windows Phone stürzen, das derzeit ein Nischenbetriebssystem ist, wenn Google’s Android über 70 Prozent Marktanteil besitzt.

Laut den Spezialisten von F-Secure ist Android die gefährlichste Plattform.

Laut den Spezialisten von F-Secure ist Android die gefährlichste Plattform.

Bei den schädlichen Apps handelt es sich um jene, die kostenpflichtige SMS versenden, Bankdaten ausspionieren, etc. Um das Ganze allerdings auch wieder ins rechte Licht zu rücken: Es gibt derzeit keinen offiziellen Beweis, dass es eine schädliche App jemals über den Play Store auf die Geräte geschafft hat. Außerdem wird nicht erwähnt, auf welcher Version diese schädlichen Apps lauffähig sind, denn Google hat in den neuesten Versionen viele Verbesserungen in diesem Bereich gemacht. Dennoch laufen noch über 40 Prozent aller Android-Geräte auf Gingerbread, wodurch die Statistik eine gewisse Daseinsberechtigung hat.

Da es noch keinen Fall gibt, in der es eine App über den Play Store auf ein Gerät geschafft hat, ist es natürlich interessant, wo diese Apps herkommen. Meistens gelangen die schädlichen Apps durch Drittkanäle auf die Smartphones. Diese werden in Anspruch genommen, um normalerweise kostenpflichtige Apps gratis herunterzuladen – hier gilt also größte Vorsicht.

Quelle: F-Secure

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