Ericsson testet neue 5G-Verbindungen, die 50 Mal schneller sein sollen als LTE

Redaktion 2. Juli 2014 1 Kommentar(e)

4G LTE ist bereits in vielen Städten sowie ländlichen Gebieten verfügbar und wird auch in den kommenden Monaten weiter ausgebaut. Das ist aber noch lange kein Grund, mit der Entwicklung neuer Datenübertragungsstandards aufzuhören. Deshalb hat sich das Unternehmen Ericsson, welches schon seit Jahrzehnten in der Telekommunikationstechnologie-Branche tätig ist, bereits an den Nachfolger gemacht, der bis zu 50 Mal schneller sein soll als LTE.

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In fünf Jahren sollen 85 Prozent von Nordamerika mit LTE versorgt sein, was natürlich vor allem für die Nutzer von Vorteil ist, da der neue Standard schnellere Übertragungsraten ermöglicht. Der Zugang zum Internet wird folglich deutlich beschleunigt.

Schnell und Funktional

Die neue Technologie soll aber nicht nur eine Beschleunigung der Geschwindigkeit um den Faktor 50 herbeiführen, sondern auch machine-to-machine (M2M) ermöglichen. Damit sollen Applikationen die Möglichkeit bekommen mit anderen Geräten in der Umgebung zu kommunizieren. Autos, Ampeln, Wearables, etc. können sich mit Hilfe von 5G direkt mit den anderen Geräten austauschen und brauchen nicht mehr auf WLAN oder Bluetooth zurückgreifen. Damit wird natürlich auch die Zeitkomponente beeinflusst und die Daten können in Echtzeit übertragen werden.

Marktreife

Frühestens 2020 soll der Standard marktreif sein und eingeführt werden. Das ist auch bitter nötig, denn laut Ericsson wird sich der Bedarf an Bandbreite in den nächsten fünf Jahren mehr als verzehnfachen. Diese Annahme ist durchaus realistisch, denn seit der Einführung von EDGE im Jahre 2005 hat sich einiges getan. Nicht nur in Sachen Übertragungsgeschwindigkeiten sondern auch bei den Anforderungen bei uns, den Verbrauchern.

Quelle: SlashGear

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