FreedomPop: Neues Hochsicherheits-Smartphone als Alternative zum BlackPhone

Redaktion 6. März 2014 1 Kommentar(e)

Seit der NSA-Affäre dürfte jedem klar sein, dass man immer und überall abgehört werden kann und dass private nirgends sicher sind. Diesen Skandal haben sich einige Entwickler zu Nutze gemacht und ein vollkommen sicheres Smartphone entwickelt, nämlich das Security-Phone von FreedomPop.

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Mit dem BlackPhone hat sich ein Team kreativer Köpfe zusammengeschlossen, um ein Smartphone zu bauen, das die Daten des Nutzers schützt und nicht an Apps von Drittanbieter weitergibt. Dazu setzt man auf unterschiedliche Schutzmechanismen: In Kooperation mit Silent Circle können sich Benutzer des BlackPhones anonym im Internet bewegen. Gepaart mit verschlüsselten Telefonanrufen und Textnachrichten soll das Smartphone aus dem Hause Geeksphone sicherer sein als die herkömmlichen Geräte von HTC, Samsung, Apple und Co.

Konkurrenz zum Blackphone

Doch es gibt jetzt einen Konkurrenten zum BlackPhone, nämlich das Privacy Phone von FreedomPop. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen kleinen Mobilfunkbetreiber aus den USA, der jetzt auch das Sicherheitsthema als Sprungbrett zum Gerätehersteller nutzen will. Prinzipiell basiert das Smartphone auf dem Galaxy S2, allerdings mit anderen Tasten und modernerem Look, und wurde auf die Sicherheits-Aspekte hin modifiziert.

Wie beim Blackphone werden Anrufe und Textnachrichten mit einer 128-Bit-Verschlüsselung versehen und anschließend übertragen. Die Daten werden über eine VPN-Verbindung zwischen den Servern und dem Endgerät verschickt und sind somit für Unbefugte nicht zugänglich.

Günstiges Gerät und günstiger Tarif

Sicherheit hat natürlich seinen Preis, außer bei diesem Gerät: Nur knappe 190 Dollar soll das Gerät beim Mobilfunkanbieter ohne Vertrag kosten. Sollte man sich jedoch für den Sicherheits-Vertrag entschließen, dann schenkt FreedomPop dem Nutzer drei Monate lang die Gebühr von rund 10 Dollar im Monat. Hier sind unbegrenzte Sprachminuten und SMS sowie 500 MB Datenvolumen inkludiert – natürlich alles verschlüsselt.

Auch hier gibt es natürlich wieder den Kritikpunkt, dass diese Art von Privatsphäre und Sicherheit in den falschen Händen wieder missbraucht werden kann. Dazu wird sich der Mobilfunkbetreiber wohl noch etwas überlegen müssen.

Hierzulande kommt das Gerät von FreedomPop nicht in Frage, da es ohne den passenden Datentarif ein gewöhnliches Smartphone ist. Hier wäre wohl doch eher das BlackPhone zu empfehlen.

Quelle: FreedomPop

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