Schwere Sicherheitslücke bei Android: Kamera kann ganz einfach ausgelesen werden

Redaktion 27. Mai 2014 0 Kommentar(e)

Aufgrund der steigenden Beliebtheit und Verbreitung rücken mobilen Plattformen wie Android immer weiter in den Fokus von Cyberkriminellen. Vor allem durch die Quelloffenheit des Google-Betriebssystems gibt es eine Menge Sicherheitslücken, die potentiell gefährlich werden können. Die neueste im Bunde ermöglicht es Angreifern auf die Kamera des Smartphones oder Tablets zuzugreifen.

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Die Kamera der Smartphones und Tablets kann von den Entwicklern einfach angezapft werden.

Die Kamera von Smartphones und Tablets kann von den Entwicklern einfach angezapft werden.

Android ist in letzter Zeit immer öfter wegen schädlicher Software in den Schlagzeilen einschlägiger Blogs vertreten. Zuletzt war der Bundestrojaner für negative Kritiken verantwortlich. Nun gibt es wieder eine neue Malware, die sich im mobilen Betriebssystem von Google einnistet und den Besitzer ausspioniert, denn die App kann einfach die Kamera aktivieren und alle 10 Sekunden ein Foto machen.

Das schlimme daran ist, dass der Benutzer selbst nicht einmal merkt, dass die Kamera ausspioniert wird, es sei denn er bemerkt einen extrem hohen Akkuverbrauch. Dieses Video zeigt sehr eindrucksvoll wie sich die Hacker Zugriff auf die Kamera verschaffen.

Wie kann man sich schützen?

Eigentlich gilt wie immer, dass man bei der Installation von Apps vorsichtig sein sollte. Vor allem bei Installationen außerhalb des Play Stores sollte besonders aufgepasst werden. Um zu kontrollieren, ob man schon bereits von einer solchen Anwendung betroffen ist, gibt es nicht unbedingt eine Software. Allerdings gibt es ein paar Merkmale die eine Schadsoftware verraten.

Sollte zum Beispiel eine Taschenlampen-App ungewöhnlich viel Datenvolumen oder Akku verbrauchen, dann ist es naheliegend, dass unbefugte Personen die Kamera des Smartphones anzapfen. Du kannst den Traffic in den Einstellungen deines Smartphones unter „Datenverbrauch“ einsehen. Auch für den Akkuverbrauch gibt es die gleichnamige Option, in der die unterschiedlichen Apps inklusive dem prozentualen Verbrauch aufgelistet sind.

Sollte bei den beiden Auflistungen eine App durch einen ungewöhnlich hohen Verbrauch auffallen, dann raten wir zu einer Deinstallation der Anwendung.

Quelle: Snacks your mind, YouTube

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