EU Roaming-Gebühren könnten 2018 abgeschafft werden

Redaktion 21. Mai 2015 0 Kommentar(e)

Im EU-Parlament tobt schon seit geraumer Zeit ein Streit, der die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU-Staaten zum Ziel hat. Während die Gespräche zuletzt im Sand verlaufen sind, gibt es jetzt wieder Hoffnung für uns.

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Foto: shutterstock (126070334) [Valua-Vitaly]

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Durch die globale Vernetzung und dem Fortschritt des Internets ist es immer einfacher aus dem Ausland nach Hause zu telefonieren, sofern ein WLAN-Hotspot irgendwo in der Nähe ist. Wirklich optimal sind die Sprachqualität und die Verzögerung von VoIP-Diensten aber nicht. Deshalb greifen viele nach wie vor zum klassischen Telefon. Leider kann dieser Griff ziemlich teuer werden, denn die Mobilfunkanbieter verlangen Roaming-Gebühren. Wenn man sich im europäischen Ausland bewegt dürfen die Mobilfunker nur 19 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 5 Cent für ankommende Anrufe, 6 Cent pro verschickter SMS und 20 Cent pro Megabyte (exklusive Mehrwertsteuer) verlangen.

Keine Roaming-Gebühren ab Ende 2018

Auch diese Gebühren sind in unserem fortschrittlichen Zeitalter überzogen und gehören abgeschafft. Deshalb liegt im EU-Parlament ein Gesetzesentwurf vor, der die Abschaffung der Roaming-Gebühren bis Ende 2018 vorsieht. Lettland hat derzeit den Vorsitz der EU-Staaten und versucht derzeit einen Kompromiss zu finden. Da noch immer ein solcher Gesetzesentwurf in den Reihen des Parlaments herumgeistert, gibt es allen Grund zur Hoffnung, dass die Roaming-Gebühren bald der Vergangenheit angehören, so ein Diplomat in Brüssel.

Freieinheiten als Zwischenlösung

Sollte bis Ende 2018 keine Lösung für beide Seiten gefunden werden, könnte auch eine Zwischenlösung vereinbart werden. Dieser sieht derzeit so aus, dass auf 40 Minuten Gesprächszeit, 40 SMS und 80 MB keine Kosten verrechnet werden. Sobald diese Marken überschritten werden, können die Mobilfunker die derzeit festgelegten Maximal-Preise verrechnen.

Quelle: Handelsblatt (via: Futurezone)

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